März 2014
Unterwegs:
Gunzesried / Allgäu - Hüttenzauber mit den Blacksheeps ;-)
L’Anneau du Rhin / Biltzheim (F) - Rennstreckenfeeling nach 1,5 Jahren
Worte des Monats:
"Du Dämon!"
Party:
Der legendäre Schichtausflug mit den besten Kollegen!
Neue Erfahrungen:
Thai-Massage
Horrorfilme
Besorgniserregend:
Menschen, die meinen, ihr Umfeld „kopieren“ zu müssen, statt sich selbst zu erkennen und zu individualisieren
Musik:
Simple Minds
Lovers Electric
Dinge, die das Leben versüßen
Endlich wieder Motorradfahren

Rennstrecken-Feeling im Elsaß

Tolle Leute kennenlernen bzw. wiedersehen
Cabrio-Fahren
Frühstück zu zweit bei Sonnenschein am See
Mit der Nähe von jemandem Besonderen einschlafen
"Dämonen-Futter"
Sport:
Noch immer in den Halbmarathon-Vorbereitungen. Aber die laufen gut - 17,5 km in 1:48 h und noch Reserven gehabt
Lecker:
Salat mit Nüssen
Extrem viel gelacht:
Mit den Kollegen und unserem Zeit-Schaf
Traurig:
Unser Zeit-Schaf verlässt uns :-(
Weise Worte:
Alles, was zählt, bist letztlich du!
Be-Merkenswert:
Manchmal lohnt es sich, zweimal bzw. genauer hinzusehen, um festzustellen wie großartig jemand ist
Fazit:
Ich habe die tollsten Menschen um mich herum!
Gedanken im Alltag
Ich bin kürzlich an einem Club mit interessantem Namen vorbei gekommen. „Ego ist in“ stand da in großen, leuchtenden Lettern über dem Eingang. Ich kam nicht umhin, mich zu fragen, was bedeutet es eigentlich, egoistisch zu sein und gibt es so etwas wie gesunden Egoismus? Schlägt man ‚Egoismus‘ nach, fällt sofort auf, dass es prinzipiell als Synonym für negatives Handeln abgewertet wird. Betrachtet man Egoismus im weitesten Sinne, müsste jedes Verhalten eines Einzelnen als egoistisch eingestuft werden. Schließlich wägt ein jeder den Eigennutzen einer Tat ab (vorausgesetzt, ein bewusstes Tun liegt zugrunde). Das Ganze ist also recht dehnbar, Auslegungs- und Ansichtssache. Allerdings beschäftigt mich diese Ego-Sache noch in eine andere Richtung. Nun bin ich alles andere als Bibelfest. Aber schon dort steht geschrieben: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Die Crux an dieser Aussage liegt, meiner Meinung nach, darin, dass sich das Ganze theoretisch ganz gut anhört, praktisch aber nicht so leicht umsetzen lässt. Der Grat zwischen Ich-Bezogenheit und gesundem Egoismus kann schmal sein bzw. auf den ersten Blick gern missverstanden werden. Ich für mich selbst definiere gesunden Egoismus über die besondere Achtsamkeit auf den eigenen Körper und die Seele. Seine eigenen Bedürfnisse erkennen und befriedigen, zu sich selbst fair sein, Dinge vermeiden, die man nun mal nicht möchte – ein gesunder, effektiver Weg, sich selbst deutlich besser kennenzulernen, sich selbst zu vertrauen und zu verstehen, was man möchte und was nicht, sich selbst verwirklichen. Ich denke, erst wenn man sich selbst gut behandelt, bei sich selbst angekommen ist und sich selbst annehmen kann, kann es auch das Umfeld, was letztlich natürlich nicht bedeuten soll, rücksichtslos durchs Leben zu gehen. Dennoch finde ich, dass sich ein jeder bezüglich der eigenen Lebensgestaltung nicht reinreden bzw. beeinflussen lassen, sondern sich durch seine eigene innere Stimme und zeitweise seinen eigenen Verstand leiten lassen sollte.
Nachtgedanken
Das tatsächlich Wichtige im Leben bekommt man geschenkt - miteinander lachen, mit tollen Menschen Zeit verbringen, Liebe, Nähe, Geborgenheit und vieles dergleichen mehr. Manchmal muss man die schönen Dinge einfach nur annehmen.