Juli 2014

23.08.2014 01:45

Dinge, die das Leben schöner machen:

·         Gespräche mit Menschen, die einen völlig anderen Blickwinkel aufzeigen

·         Poetry-Slam (besonders schön Live und OpenAir)

·         Grillen, Grillen, Grillen

·         WM-Feeling

·         Bacardi Razz

 

Film:

“Noch 1000 Worte“

 

Musik:

Archive (egal, welches Album :-) )

 

Aussage, die nachdenklich stimmt:

„Angst ist die Schlüsseltechnologie der Kontrollgesellschaft.“ (Tom Holert)

 

Sport:

Das Laufen muss leider noch immer pausieren :-(

 

Besorgniserregend:

Die Berichterstattung der Massenmedien. Leute, wenn ihr Wert auf die Wahrheit legt, dann nehmt euch die Zeit und recherchiert bitte mal selbst im Internet!

 

Be-Merkenswert:

„Mingle“ – eine Mischform aus „mixed“ und „single“, geprägt vom Trendforscher P. Wippermann – Menschen, die sich regelmäßig treffen, miteinander schlafen, aber selbst nicht genau wissen, was sie gemeinsam sind. Ich hatte mal im Mai über dieses Thema geschrieben, allerdings ist mir dieser Begriff neu. „Freundschaft plus, „fuck buddies“, „Friends with benefits“ – es gibt ja jede Menge Bezeichnungen. Aber „Mingle“ ist mir neu. Amüsant und Kategorie ‚Empfehlenswert, das mal zu googlen‘ :-D

 

Nachtgedanken:

Wie viele Opfer verträgt und verdient eine Beziehung? Ob als Paar, Freunde, Familie oder Kollegen. Gibt es so etwas wie eine Schmerzgrenze? Wann wird die Grenze des Unzumutbaren überschritten? Und wann ist es wirklich angebracht, dass man bzw. jemand sich für einen anderen (bedingt) verbiegt?

 

Gedanken im Alltag:

Vor ein paar Wochen sagte eine Kollege zu mir, ich sei zu nett (vorausgegangen war ein Telefonat mit beruflichem Hintergrund). Kurz Zuvor sagte ein Freund zu mir, ich solle nicht immer so nett sein. Und Auslöser für den Part hier, war dann die Aussage von einer Freundin gestern „Kathi, wir sind einfach zu nett! (…).

Was?? Also irgendwie versteh ich das nicht ganz. Warum wird sich regelrecht übers Nett-sein beschwert? Gibt es wirklich „zu nett“? Und warum sind so viele Menschen nicht in der Lage, einfach mal Nettigkeiten an- und ernst zu nehmen?

Ich finde einen Großteil des Verhaltens vieler Menschen seltsam und halte die Gesellschaft insgesamt nicht unbedingt für die beste (das hat auch seine Gründe, darüber schreib ich allerdings ein anderes Mal). Jedoch macht es mich gerade deswegen stutzig, da wir in einer Welt, bestehend aus immer mehr Egozentrikern, (Duden definierte) Egoisten und ‚Miese-Peter‘ leben. Ist es vielleicht auch nur eine Redewendung oder sind es Worte aus einer Unsicherheit heraus oder vielleicht aus dem Unverständnis, welches aus der mittlerweile nicht mehr selbstverständlichen Verhaltensweise resultiert? Ich gehe davon aus, dass (leider) alle Vermutungen irgendwie zutreffen. Je nach Persönlichkeit. Und dennoch muss man wahrscheinlich differenzieren bzw. es situationsabhängig betrachten. Jedenfalls habe ich für mich selbst entschieden, dies so zu handhaben. Ich habe die Überzeugung, jedem mit dem nötigen Respekt (und somit nett) gegenüber zu treten – man muss nicht immer meinen, seinen beruflichen Status „durchdrücken“ zu müssen; es gibt da immer noch „einfach“ den Menschen auf der anderen Seite. Und privater Natur – nun, manchmal sollte man sich doch die Frage stellen, was man tatsächlich verliert, wenn man jemandem einen Gefallen tut, ein Lächeln schenkt, die Tür aufhält, auf die Vorfahrt verzichtet, …  Ach ja, und bezüglich Lieb- / Partnerschaften bin ich ebenfalls der Überzeugung, dass es kein ZU nett gibt. Nur scheinen manche Menschen dies irgendwie mit anderen Eigenschaften wie „meinungslos“ oder „alles-recht-machen-wollen“ zu verwechseln...

 

 

 

Kürzlich bin ich auf ein Bild gestoßen bin, welches ich mir sinnbildlich an den Kühlschrank pinnen möchte.

Was bedeutet Komfort-Zone eigentlich? Ich verstehe darunter die eigene Wohlfühl-Zone. Quasi das Vertraute im Leben. Ob im privaten oder beruflichen Bereich.

Dinge, die wir noch nie zuvor gemacht haben, liegen meist außerhalb unserer Komfort-Zone. Oft machen uns Dinge, die neu sind und die wir nicht kennen, Angst. Wir müssten uns ja einer neuen, ungewohnten Situation aussetzen, wenn wir uns außerhalb unserer Komfort-Zone bewegen würden. Diese Angst, die sich daraus begründet, ist allerdings völlig der Norm entsprechend und medizinisch erklärbar. Hat etwas mit dem limbischen System und somit dem Überlebenswillen zu tun. Ich denke, es ist zum einen für die persönliche Entwicklung wichtig, ab und zu aus dieser Komfort-Zone zu treten. Und zum anderen zeigt es das Bild ja schon ganz schön – das Leben hält da draußen noch so vieles bereit. Notfalls „nur“ Erfahrungen :-) (interessante Links zum Thema: www.dubistgenug.de/komfortzone/ , www.zeitblueten.com/news/komfortzone/ )

 

 

Fazit:

Es ist großartig, wenn der Vorhang im letzten Akt fällt, man das Szenario endlich versteht und sich lösen kann.